12. – 14.5.2009

Waidring

Waidring

Eingecheckt in der Traumunterkunft “Hotel Steinplatte **** Spa” wurde diesmal das Tiroler Unterland ein wenig erkundet. Wobei – bei dem Luxus, den diese traumhafte Hotel bietet, könnte man es auch zwei Wochen allein im Hotel aushalten….

Pillersee mit St. Ulrich

Pillersee mit St. Ulrich

Das Hotel liegt im Tiroler Unterinntal und zwar in Waidring (Bezirk Kitzbühel), einem Ort ganz knapp an der Salzburger Grenze. Nur einen Steinwurf südlich davon entfernt befindet sich der malerische Pillersee mit dem Dorf St. Ulrich. Auf dem Weg dahin konnte man die Kapelle in St. Adolari besuchen, die ein nettes Fotomotiv abgab.

St. Adolari

St. Adolari

Lustiges Detail am Rande: Am großen Parkplatz bei St. Adolari kann man einen “Bienenlehrpfad” besuchen und diesen entlangwandern, bei dem man einiges erfährt, was man vorher mit Sicherheit noch nicht wusste – außer man ist Imker. Zu bestimmten Zeiten gibts sogar Führungen.

Die Fahrt führt südlich weiter durchs Pillerseetal nach Hochfilzen und zwar über die kleinen Weiler “Schwendt” und “Oberwarming”, immer mit Blick auf die Loferer Steiberge in östlicher Richtung. Schließlich gehts weiter über den “Pass Grießen” nach Saalfelden am Steinernen Meer, hierbei passierend die Leoganger Steinberge – nördlich gelegen.

Steinernes Meer bei Saalfelden

"Steinernes Meer" bei Saalfelden

Saalfelden ist ein Ort, in dem der sehr starke Verkehr als erstes auffällt. Kein Wunder, handelt es sich bei Saalfelden richtiggehend um einen Verkehrsknotenpunkt, zumal sich hier die Straßen aus den Richtungen Pass Grießen, Zell am See, Dienten vom Hockönig und Lofer treffen. Dennoch bietet Saalfelden neben guten Einkaufsmöglichkeiten einiges interessantes zu sehen, speziell das gewaltige Massiv des “Steinernen Meeres”, wie der dort befindliche Gebirgszug heißt, beeindruckt sehr.

Klobenstein (1)

Klobenstein (1)

Weiter gehts in nördlicher Richtung, nach Lofer. Auf dem Weg dorthin passiert man unter anderem den sg. “Lamprechtsofen”, eine sehr interessante, begehbare wasserführende Höhle. Bei Besichtigung unbedigt Jacke mitnehmen, da es sonst zu kalt wird!

Klobenstein (2)

Klobenstein (2)

Die Fahrt führte dann weiter nach Kössen und von dort zur Kapelle “Klobenstein”. Warum dieser ein wenig mystische Ort so genannt wird, kannst du hier mit einem Klick erfahren.

Bad Häring, Pölven und Antoniuskapelle

Bad Häring, Pölven und Antoniuskapelle

Zuletzt wurde dann noch über den “Pass Strub” fahrend Bad Häring besucht, ein Ort in dem sich ein großes Kurzentrum befindet. Sehr interessant auch der Steinbruch “Pölven” und die Antoniuskapelle.

….wohl eines der schönsten Fleckchen auf diesem Erdboden, wirklich!
Ich nütze viele Gelegenheiten, diesem herrlichen See in Bayern einen Besuch abzustatten und bin immer wieder aufs neue fasziniert. Wahrscheinlich in keinem anderen Gewässer glitzert das Wasser so schön in der Sonne und lässt die herrliche Ruhe den Alltag herum vergessen….

Eibsee mit Maximiliansinsel gegen Zugspitze

Eibsee mit Maximiliansinsel gegen Zugspitze

Eingebettet in das gewaltige Massiv der Zugspitze bietet sich dem naturbegeisterten Wanderer, bzw. Schwimmer ein glasklares Gewässer, das man entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden kann. Der See hat acht kleine Inseln, die allsamt in nur wenigen Minuten schwimmend vom Nordufer aus erreichbar sind.

 

 

Der See zeigt sich an jedem Ufer von seiner schönsten Seite. Besonders schön finde ich jedoch die Nordseite (vom (nicht teuren)gebührenpflichten Parkplatz aus im Gegenuhrzeigersinn erreichbar). Duch die erhöhte Ansicht entstehen Eindrücke wie auf einer griechischen Insel. Der Eibsee erscheint wie die grüne Ägäis….

Eibsee mit Sasseninsel

Eibsee mit Sasseninsel

Im Bild links ist die erste große Insel des Sees, die Sasseninsel, erkennbar.
Man erreicht diese schöne Aussicht, indem man ca. 10 Minuten vom Parkplatz am Weg, der über den eine kleine Brücke führt, entlangwandert.

 

 

Ein kleiner Blick noch einmal gegen die Zugspitze - im Hintergrund ist die Insel Schönbühl zu erkennen -  und dann ab in die Fluten zur Abkühlung von der Anreise mit dem Drahtesel. Diese gestaltet sich ab Grainau als nicht allzueinfach, ist doch die Steigung nicht unbeträchtlich…. Aber man wird belohnt!

Eibsee mit Schönbühl

Eibsee mit Schönbühl

Eibsee im Winter
Ein Traumtag im Jänner zeigt, dass dieser See auch im Winter einen fast unüberbietbaren Reiz ausstrahlt.

Blick gegen Osten

Blick gegen Osten

Kein Wunder, denn was im Sommer so schön anzusehen ist, das ist auch im Winter bewundernswert….

Impression 1

Impression 1

Hier noch ein paar Bilder zum Genießen….:

Impression 2

Impression 2

 

 

Zugspitze

Zugspitze

zugefrorene Insel

zugefrorene Insel

 

 

                           
 

 

Links 

Wikipedia – Infos über den Eibsee
Freizeit Eibsee (Bootsverleih, Essen und Trinken….)
Eibsee.de
Allgäu-Ausflüge (Eibsee) mit Fotos und Hinweis auf die Parkgebühren

Einen Tag vor Silvester gings noch schnell auf eine kleine Rodelpartie nach Imst. Beginn der Rodelbahn im Imster Ortsteil Rastbühel herrlicher Blick gegen Laggers Obermarkter Alm - kurz vor der Latschenhütte Latschenhütte Dort gibts ja mehrere tolle Rodelbahnen im näheren Umkreis, aber die
wohl tollste und attraktivste ist jene, die von der Latschenhütte, vorbei an der Obermarkter Alm in den Imster Ortsteil “Rastbühel” führt.
Herrliche Landschaft, tolles Wetter mit blauem Himmel und eine lässige, rasante Bahn – was will man mehr?

Und hier kannst du sogar noch mit runter fahren:

 
Freitag, 5.9.2008

Fahrt nach Gerasdorf zur Pension “Goldschmid”, dort Zimmer bezogen bei der netten Frau des Hauses, die uns immer so viele nette Plätzchen in der Umgebung verrät und los ging´s. Ziel: Donauinselfest! Dieses Jahr wegen der EURO ein wenig verspätet, deshalb erst im Herbst. Aber wieder genial, Höhepunkt aus meiner Sicht am heutigen Tag sicher Gigi D´Agostino. Spitze! 

Samstag, 6.9.2008

Heute steht nach einer kleinen Citytour in Wien das Ernst Happel Stadion auf dem Programm. Ausverkauftes Haus, gerade noch rechtzeitig Karten für das erste WM-Quali Match unserer Nationalmannschaft gegen die Franzosen ergattert. Das Spiel der Qualigruppe 7 hielt dann was es versprach, die Frenchies wurden mit 3:1 (2:0) nach Hause geschickt. Tolle Stimmung, toller Tag….

Sonntag, 7.9.2008

Weiter gehts dann über Krems nach Niederösterreich zum dortigen Stift Göttweig. Sehr schön anzusehen und eine interessante Führung gabs auch.

Hoteldorf Königsleitn

Hoteldorf Königsleitn

Nachmittags dann gehts weiter zum Hoteldorf Königsleitn in Litschau, wo wir die nächsten vier Tage verbringen sollten. Die Anlage ist traumhaft. Die Zimmer sind in mehreren kleinen Häuschen untergebracht, wobei man ein Zimmer im Erdgeschoß und ein zweites im Obergeschoß hat. Die Anlage ist mitten im Grünen und ein warmer Badesee, der “Herrensee” ist nur 1 Minute entfernt. Heute jedoch schauen wir uns noch die nähere Umgebung an und testen beim Abendessen die Hotelküche. Fazit: Essen ausgezeichnet!

Montag, 8.9.2008

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück vom Buffet geht die neue Woche erst einmal sportlich los: Eine Nordic-Walking Runde rund um den “Herrensee” und trotz der nicht mehr hochsommerlichen Temperaturen wage ich einen Sprung ins Wasser. Kein Problem, einmal den See überquert, dann aber starten wir den ersten Ausflug und zwar nach Weitra, um das dortige Schloss zu besuchen.

Sgraffito-Haus in Gmünd

Sgraffito-Haus in Gmünd

Auf der Fahrt dahin machen wir kurz Rast in Gmünd, wo uns die nette Hauptstraße mit den bunten Häuser angenehm auffällt. Auch ein Sgraffito - Haus konnten wir entdecken.

Stadttor Weitra

Stadttor Weitra

Weitra empfing uns dann gleich mit einem beeindruckenden Stadtmauerturm, durch den eine enge Straße auf den Hauptplatz führte, wo sich dann ein herrlicher Stadtplatz öffnete.

Blick von Turm Weitra

Blick von Turm Weitra

Nach einer kleinen Stadtrunde spazierten wir zum Schloss Weitra, wo man – auch ganz ohne Führung – gut und gerne einen halben Tag die interessantesten Themen in geschichtlicher, biologischer oder kultureller Hinsicht bewundern kann. Eine Klettertour auf den Turm durfe natürlich nicht fehlen – zu Fuß versteht sich. Der Lohn ist eine Aussichtsplattform, auf der man die Umgebung und den Stadtkern überblicken kann.

Dienstag, 9.9.2008

Heute steht eine Stadt auf dem Programm, die schon lange Ziel meiner Wünsche ist: Retz! Die Stadt ist herrlich und es lohnte sich, den ganzen Tag dafür einzuplanen! 

Rathaus mit Turm

Rathaus mit Turm

Am riesigen Stadtplatz lädt ein Brunnen, aus dem zu bestimmten Zeiten Wein, statt Wasser rinnt zur Rast um die sehenswürdigen alten Gebäude, wie das Rathaus samt dessen Turm neben dem Verderber – Haus zu bewundern.
Fast unglaublich: Die gesamte Stadt ist auf reinem Sand gebaut! Wer nun glaubt, wie dies möglich ist, dem sei eine Führung in den sogenannten “Retzer Erlebniskeller”, einem begehbaren Weinkeller unter der Stadt, nahegelegt.

am Beginn des unterirdischen Weinkellers von RetzEin sehr kompetenter und immer wieder zu Späßen aufgelegter Führer erklärt nicht nur das immense unterirdische Labyrinth, sondern gibt auch Auskunft über so manch wissenswerte, geschichtsträchtige Verwendung des Retzer Weins. Überdies wird das Geheimnis eines Totgeweihten gelüftet, der in engem Zusammehang mit dem Lieblingsgetränk der Retzer steht…. :-)

Am Ende der Führung gibts dann noch Gelegenheit zu eine kleinen Weinverkostung in der Vinothek “Hotel-Althof”. Natürlich kann hier auch jede Menge an herrlichen Weinen gekauft werden, wenngleich ich jedoch sagen muss, dass die Veräuferschaft (zumindest an diesem Tag) nicht unbedingt die höchste Freundlichkeit an den Tag legte. Vielleicht sollte man den Wein doch besser beim Buschenschank oder beim Weinbauern kaufen….

Blick vom Turm, im Hintergrund die Windmühle

Blick vom Turm, im Hintergrund die Windmühle

Sehr sehenswert war dann noch die bekannte Windmühle, die in der Vergangenheit leider ein wenig ein Schattendasein fristen musste, nun aber wieder bald omnipräsent sein sollte.

Den besten Überblick hat man natürlich aus der Höhe, deshalb: unbedingt rauf auf den Rathausturm, denn dort oben sieht man dann noch die letzten versteckten Kleinode, die diese Stadt zu bieten hat. Z.B. ein wunderschönens Sgraffito - Haus, am Hauptplatz vis-a-vis vom Verderberhaus.

Ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu, darum gings nach kurzem Buschenschankbesuch bei “Kruspel” mit riiiesiger Jausenplatte wieder zurück nach Litschau.

 

 

 

 

Mittwoch, 10.9.2008 
Wasserburg Heidenreichstein

Wasserburg Heidenreichstein

Heute Ausflug zur Wasserburg Heidenreichstein! Das riesige, von der Herrschaft Kinsky bewohnte Schloss bot einen sehr imposanten, manchmal fast schon bedrohlichen Anblick.

Risse im altehrwürdigen Gemäuer

Risse im altehrwürdigen Gemäuer

Man kann fast schon die Geschichte, die es schrieb herauslesen…. Zentimetertiefe Risse von Gewittern, bedrohlich dicke Wände und Zinnen. Innen dann eine Vielfalt an interessanten Sehenswürdigeiten, welche von einer sehr freundliche Dame genauestens erklärt werden. Auch hier kommt ein gewisses Maß an Humor nicht zu kurz, werden doch die allseits bekannten Redewendungen

  • “den Löffel abgeben”
    “Pech gehabt” und
    “auf (bzw. unter) den Hund gekommen”

erklärt! Ich muss ehrlich zugeben, ich wusste keine einzige davon, aber seit der Führung in der Wasserburg werde ich sie mir merken! Deshalb unbedingt bei Gelegenheit anschauen!

zwei Waldrappen in Waidhofen

zwei Waldrappen in Waidhofen

Später besuchten wir noch die Freiluft – Waldrappvoliere in Waidhofen/Th. wo man gratis diese interessanten Vögel in einem riesigen Gehege bewundern kann. Danach nahmen wir uns zum Abschluss des Tages eine Besuch im Hanfdorf Reingers vor. Leider war das Museum schon geschlossen und wir irrten ein wenig durch die hiesige Geografie. Das fanden zwei Einheimische ein bisschen komisch und boten uns Hilfe an. Auf die Frage nach dem Weg lotsten sie uns quer durch Fahrverbote und Waldwege (”… des is Wuascht, da schaut kana….!”), dass uns schon bald ein mulmiges Gefühl überkam.

Wir gelangten aber mit einer Mordsabkürzung (wie wir erst später feststellten!) auf den richtigen Weg und beschlossen daher noch, die Grenze nörlich von Litschau zur Tschechischen Republik anzuschauen.
Danach gings aber endgültig wieder heim nach Litschau.

Donnerstag, 11.9.2008

Heute war wieder packen angesagt: Noch einmal zum Herrensee, kurz schwimmen, immer noch schön warm. Danach Auto starten und ab nach Eferding / OÖ.

Zuerst statten wir der Linzer “Plus – City” einen Einkaufsbesuch ab, dann erreichen wir das Landgasthaus “Dieplinger” in Eferding, wo wir unseren Augen nicht ganz trauen, als uns die freundliche Chefin die “Suite”, ein irrsinnig schönes, riesiges Zimmer zum Übernachten gibt….!

Zehnertrauner vor dem Schoppermuseum in Aschach

Zehnertrauner vor dem Schoppermuseum in Aschach

Der Urlaub beinhaltet einen Besuch im Schoppermuseum in Aschach, wo man genaues über die frühere Art und Weise des Bootmachens erhält und einem der Begriff “schoppen” nähergebracht wird. Auch ein Fischermuseum ist im selben Haus, das sich übrigens in der Nähe des Donaukraftwerk Aschach befindet, untergebracht.

 

Freitag, 12.9.2008

Der heutige Tag ist mit Faulenzen verplant. Mit Faulenzen im Wasser der Eurotherme Bad Schallerbach/OÖ.

Samstag 13.9.2008

Auch der schönste Urlaub hat einmal ein Ende. Und nachdem (fast) jeder Urlaub ein schönster ist, heißt es heute endgültig Koffer packen. Heimweg ist angesagt, aber auf diesem gibts noch jede Menge Umwege, so dass man auch am letzten Tag noch was davon hat. Deshalb ist ein Ziel schnell gefunden und zwar Rosenheim, denn dort ist noch das Rosenheimer Herbstfest.
So…. a Maß Bier, a gscheit´s Bratl in der Ochsenbraterei und a Radiwurz´n hau ma uns no eini…. do leggst´ mi fei am Oasch, ge?….

 

Griechenland, Thassos…. toll, lang schon drauf gefreut. gebucht bei TUI, super günstiges Angebot bekommen und zwar Hotel wirf einen Blick auf die Hotelhomepage!Alexandra Beach **** in Potos, an der Südseite der Insel gelegen. Es sollte sich herausstellen, dass es wohl eines der allerschönsten (für mich überhaupt das schönste) Hotel auf der gesamten Insel ist. Doch alles der Reihe nach….

 

 

Also, Abflugzeit von München: 6:00 Uhr!! Einchecken daher um 4:00 Uhr…. hmmmm! Wir beschließen, einen Tag vorher anzureisen….

Samstag, 24.5.2008
….das Auto beim Park- und Taxiservice “Eder” in Hallbergmoos untergestellt und ca 3 km weiter entfernt ein Zimmer im zur Homepage vom Gästehaus am Flughafen“Gästehaus am Flughafen” genommen. Alles klappt echt super, das Zimmer nett, der Taxiservice klappt 1A, superpünktlich und – ein wenig vorgegriffen – wir werden auch pünktlich vom Flughafen wieder abgeholt und zu unserem Auto gebracht.

Am Abend beschließen wir noch, das in der Nähe befindliche Erding anzuschauen und begeben uns dann noch – in Vorfreude auf die Reise – auf den Aussichtshügel beim Flughafen und schauen uns das rege Treiben an, bevors dann richtig losgeht…..

 

Sonntag, 25.5.2008
Um 4:15 Uhr Ankunft in der Schalterhalle vom Flughafen MUC. OK soweit. Dann aber….: MILLIONEN von Menschen, die offensichtlich auch nichts anderes im Kopf haben, als ausgerechnet mit unserer Air-Berlin zu fliegen. Tja…. Stellt man sich also hinten brav an, eine Schlange, die sich 4x windet und dahinter noch gut und gern 20m darüberhinaus steht! Geht dann aber doch schnell muss man sagen, die Mädels am Schalter arbeiteten flott! Zack, rein in den Flieger und ab nach Hellas.
Das schlimme an Griechenland ist ja folgendes: kaum dass du überhaupt den Boden richtig berührt hat, bist du schon eine Stunde gealtert! Uhr vorstellen, OK. Wir landen am kleinen Flughafen von Kavala, der sich dafür den Namen eines ganz Großen zugelegt hat: “Alexander der Große”! Alles klappt bestens, Gepäck da, Freundin auch noch da, was will man mehr? Nix wie rein in den Bus, kurze Fahrt nach Keramoti, ein nettes kleines Hafenstädtchen.

Klick und schau die die Karte genauer an

Landkarte Flughafen - Hafen - Thassos

Die “Thassos VI”, die einzige wetterfeste Fähre, wartet schon auf uns. Autos fahren rein und raus, unter anderem zwei LKWs, beladen mit dem schönen, schneeweißen thassiotischen Marmor, der gern bis nach Italien geliefert wird.
Übrigens: Auf der Fahrt zum Hafen erlebten wir interessante Eindrücke griechischer Landwirtschaft, nämlich Reisfelder und Kiwiplantagen, kein Scherz!
Möwen auf Fischjagd

Auf der Fähre dann der erste richtige Ägäiseindruck: Schönes, klares Wasser und hunderte von Möwen, die ein bizarres Naturschauspiel boten: In riesigen Schwärmen flogen sie nur vielleicht 20cm über der Wasseroberfläche neben dem Schiff mit, drehten ab und kehten wieder von hinten kommend zurück. Es dauerte eine halbe Stunde, bis ich mitbekam, was da abgeht: Das Schiff wirbelte Fische an die Oberfläche und das war anscheinend das Frühstück der Möwen….

 

Dann Ankunft in Limenas, oder auch Thassos-Stadt. Noch nicht viel gesehen, gleich in den Bus, der mit uns per Schiff unterwegs war und dann weiter nach Potos ins “Alexandra Beach ****”.
Die Ankunft im Hotel war schon sehr angenehm. Freundlich und zuvorkommend bei der Reception, Kofferträger bis ins Reich der nächsten sieben Tage. Im Spa-Trakt untergebracht, tolles, großes Zimmer mit Terrasse, Klima und Mückenvorhang (sehr wichtig!).
Blick vom Strandrestaurant zum MeerGleich weiter zum hoteleigenen Strand…. ebenfalls traumhaft schön! Gemütlich, Liegen gratis, Volleyballnetz, Sand mit ganz feinen bunten Steinchen durchsetzt, Felsen, Bäume, eine schöne Strandtaverne und: …. die grüne Ägäis mit klarem Wasser! Allerdings: jede Menge Seeigel! Deshalb Strandschuhe unumgänglich! OK, am Abend dann kaufen, beim Spaziergang nach Potos….

Abendessen: Buffet gibts, Kellner sehr zuvorkommend, Essen ausgezeichnet, für jeden etwas dabei und es wird reichlich nachgefüllt. Wichtig: Herren müssen eine lange Hose tragen, darauf wird schon vor dem Restaurant hingewiesen.
Danach ein kleiner Abstecher nach Potos, nur ca 10 Gehminuten. Vorbei an den Geschäftchen, wie man sie schon aus Italien kennt, schnell Strandschuhe gekauft, die nur die Hälfte von denen im Hotelshop kosteten und noch auf ein Bier zu den Strandbars. Vorher noch schnell einen griechischen Kaffee probiert – muss man ja schließlich! Muss man?? …. uuuaaahh, da fallen einem ja die Haare aus, nein das war nix – ist der überall so schrecklich?? Wurscht…. Die Bars sind schön, nett zum sitzen, aber es ist ziemlich laut, da jeder den Sound aufdreht. Vier verschiedene Rhythmen innerhalb von gerade 100m ist fast ein wenig zu viel….
Dann heim ins Zimmer. Im Bad klemmt die Duschtür, Mist! Gleich gemeldet, die Tante an der Reception sagt, wird sofort morgen in der Früh gemacht. schaunmermal….

Montag, 26.5.2008
Heute erstmals Frühstück im Hotel. Spazierweg vom Zimmer ca 1 min bis zum Speisesaal, wo wir ein ein üppiges Buffet bekommen. Danach kurze Besprechung mit der TUI-Frau, die uns viele interessante Sachen von der Insel erklärt. Wir richten uns einen Plan für die kommende Woche zurecht und beschließen, heute am Strand zu bleiben und zu relaxen. Herrliche Ruhe – schließlich ist ja noch Vorsaison. Einen kleinen Happen in der gemütlichen Strandtaverne der gepflegte Hotelstrand mit der Taverne(Bild) eingenommen, die ebenfalls zum Hotel gehört und die einen super Ausblick bis zum Berg Athos erlaubt, sofern die Sicht das zulässt. Einige “Bettler” in gefiederter Form unterhalten uns auch noch. Die fressen einem die angebotenen Brotstückchen sogar aus der Hand, gibt´s denn das, sowas von frech!

Nach dem Imbiss gings erstmals ab zum Schnorcheln. Bei herrlicher Sicht in diesem klaren Meerwasser gabs einiges zu sehen und mit den Strandschuhen, bzw. Flossen ist das mit den vielen Seeigeln überhaupt kein Problem. Nur – wenn man die nicht hat, dann könnte der Urlaub schnell gelaufen sein, also unbedingt mitnehmen, bzw. kaufen! Dann ist´s überhaupt kein Problem und die interessanten Tierchen können auch gut beobachtet werden.

Vom Pool kann ich leider nichts berichten, außer dass die Anlage sehr sauber und überaus gepflegt ist. Ich bevorzuge jedoch das Meer und habe keine Minute am Schwimmbecken verbracht.

Nach einem sehr entspannendem Tag mit Nichtstun trotten wir zu unserem Zimmer zurück und stellen höchst erfreut fest, dass 1. das Zimmer tip-top geputzt und hergerichtet ist und 2. die gestern nachts beanstandete defekte Duschtür unverzüglich repariert wurde! Fein fein, ein sehr großer Pluspunkt!

Danach zum Abendessen. Dieses ist “gemischt”, deutsch-orientiert, aber auch ausgiebig griechisch.
Nach dem Essen noch auf einen Drink an die Bar draußen, dann ab in die Heia.

Uups – was war das plötzlich? Kommt ein Sturm auf? Das hört sich nicht gut an….!
OK, war nur der Aufzug. Bisschen laut, naja. Auch die Wände zum Nachbarn. Den hört man schon einmal, wenn der furzt. Vielleicht ein Kritikpunkt? Der erste…  Wände aus Papier….!
Nein! Nein, nein so schlimm ist´s auch wieder nicht. Und die Gäste, die in dieser Anlage urlauben, die sind einfach nicht laut. Die sind genauso in Ordnung, wie die ganze restliche Anlage. Also, das ist kein Problem, alles OK!

Dienstag, 27.5.2008
Frühstück, danach Auto gebucht für Donnerstag und Freitag über die TUI – Dame, wir wollen die Insel ja auch ein wenig erkunden.
Heute jedoch steht die erste größere Aktivität auf dem Programm – eine Wanderung zur ehemaligen Inselhauptstadt Theologos. Ganz tolle Beschreibung im Buch “Thassos & Samothraki” vom Michael Müller Verlag, niedergeschrieben von Antje und Gunther Schwab. Klick für größere Buchdarstellung

 

Auf den Seiten 160 und 161 findet man hierbei eine genaue Beschreibung mit einzelnen Wegpunkten. Abmarsch vom Hotel, direkt ins Ortszentrum von Potos, dann hinein mitten in die Geographie und direkt weiter zum Wanderweg. Wir stellen fest, eigentlich stimmt alles exakt überein mit der Beschreibung, die ja wirklich sehr genau ist. Nur den erwähnten Bach gibt es nicht mehr, stattdessen ein trockenes Bachbett, man kann sich aber dennoch sehr gut orientieren. Kurz vor dem beschriebenen Wassertank zwischen WP 4 und WP 5 tröpfelt dann zwar ein kleines Rinnsal dahin, später aber ist wieder alles trocken.. Auch die zwei Bäche nach dem “Macchia Tal” gibt es nicht – offensichtlich ausgetrocknet. Dafür gibts jede Menge Müll, schrecklich! Man muss sich vorstellen: Man findet hier eine fast unberührte Natur mit wunderschönen, alten, knorrigen Olivenbäumen und Wiesen vor…. doch plötzlich: eine Müllhalde direkt neben dem Wanderweg, mit Abbruchmaterial, Plastikflaschen, Papier und sonstigem Restmüll aller Art. Man muss schon sagen, da ist die Einstellung der Griechen schrecklich….

Dann endlich, Theologos – erreicht nach ca dreienhalb Stunden bei nicht unerwähnenswerter Hitze! (Sonnenschutz mitnehmen empfehlenswert!). Ein kleines Städtchen mit einerseits total heruntergekommenen Baracken und andererseits wieder schönen, modernen Neubauten im typischen griechischen Stil.

Wir schauen uns den Ort an und setzen uns dann in Zur Homepage der Taverna Lampirisdie “Taverna Lampiris” (oder auch “Lambiris”?) einem Tipp aus dem oa Buch. Und der Tipp war echt OK, wir sind zwar die einzigen Gäste, doch der Wirt lässt sich nicht lumpen und die ganze Speisekarte steht uns zur Verfügung! Es hat echt super geschmeckt.

 

Ein Bierchen noch bei dieser Hitze und ab gehts zu einigen netten kleinen Sehenswürdigkeiten, wie zB der besichtigungswerten

mit einem Klick stehst du fast auf der Brücke!

steinerne Brücke in Theologos

“steinernen Brücke” und der fast schon ein wenig mystisch wirkenden Kirchen. Und hier dürfte wohl beim Druck des oa Buches ein kleiner Fehler passiert sein, denn auf der Seite 167 ist ein Bild der welche Kirche ist das nun wirklich??“Kirche der heiligen Paraskeví” abgebildet. Diese abgebildete Kirche steht in Wirklichkeit aber an der Stelle, an der auf dem Plan im Buch auf Seite 166 die Kirche “Àgios  Dimítrios” eingezeichnet ist. Leider waren beide Kirchen verschlossen und ich konnte nicht entschlüsseln, um welche Kirche es sich nun bei jener auf der Seite 167 nun wirklich handelt.
Wenns jemand weiß, oder herausgefunden hat – bitte gerne in einem Kommentar hier eintragen, OK? Danke!

Interessant ist ja auch, dass man jede Menge Touristen sieht, Deutsche, Österreicher, Holländer usw usw, aber alle haben eins gemeinsam: nämlich dieses oben angeführte Buch, mit dem sie durch die Gegend spazieren. Bei uns wars ja auch nicht anders. Es ist wirklich empfehlenswert!

Angesichts der großen Hitze entschließen wir uns dann um 16:00, mit dem Bus wieder nach Potos zurück zu fahren. Lieber noch ein wenig den Strand genießen und abkühlen….

Der Bus ist – ungeöhnlicherweise für Griechenland – sogar total pünktlich. Einen Plan für die Busabfahrtszeiten bekamen wir auch noch. Einen Download vom Busfahrplan der gesamten Insel gibts hier.

Strand wieder traumhaft, genau die richtige Erholung nach dem Spaziergang.

Danach Abendessen, heute “griechischer Abend” – vor dem Hotel wird gegrillt, Musik spielt. Folklore halt, wie man sie auch bei uns kennt, wenn die Schuhplattler aufmarschieren. Den Leuten gefällts.
Ich hingegen amüsiere mich mehr über den Typen aus Deutschland, der sich den Teller am Buffett so voll häuft, dass er sich auf dem Weg zu seinem Tisch wie ein Spitzensportler konzentrieren muss, damit ihm seine 15 aufgetürmten Calamari nicht runterfallen. Man hat ja schließlich bezahlt für, oder? Es kommt wie es kommen musste: Er übersieht den am Nebentisch aufgestellten Sektkübel und kickt diesen in Hansi Krankl-Manier ca 3 Meter in hohem Bogen durch den Speisesaal…. Krachbumms! Gottseidank war die Flasche schon leer und die Gäste schon fort, so konnte er nur noch die im Kübel befindlichen Eiswürfel auf einer Fläche von ca 15m² verteilen. Macht nix, nach 5 min war alles geputzt und der Herr mit nunmehr hochrotem Kopf hat sich einen anderern Platz, ganz am anderen Ende des Speisesaales, gesucht….

Mittwoch, 28.5.2008
Heute ist nur angesagt: Essen und Strand. Sofort nach dem Frühstück runter zum Wasser, bei erneut traumhaftem Wetter. Sicher min. 3 Stunden mit Schnorcheln verbracht, weils hier wirklich einiges zu sehen gibt unter Wasser.

Im Speisesaal herrscht freie Platzwahl. Nachdem wir gestern einen wirklich besonders freundlichen und aufmerksamen Kellner hatten, nämlich Christos, nehmen wir uns heute gerne wieder einen Platz in seinem Bereich.....Hellas pur

Nach einer Partie Canasta auf der gemütlichen Zimmerterrasse fallen wir, müde vom Nichtstun, ins Bett….

Wikipedia – Infos Thassos

Buch “Thassos & Samothraki”, Antje u. Gunther Schwab - Michael Müller Verlag

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Donnerstag, 29.5.2008
Heute starker Wind, jedoch herrliches Wetter mit blauem Himmel und wieder sehr heiß. Wir bekommen “unser” Auto, ein nettes rotes kleines “Chevrolet Matiz” von Europcar um nur € 88,- für zwei Tage, gebucht über TUI in unserem Hotel “Alexandra Beach ****”.
Und es geht gleich los, Abfahrt in westlicher Richtung nach Limenas, bzw. Thassos – Stadt, der Inselhauptstadt im Norden – da wo wir schon mit der Fähre bei der Ankunft angelegt haben.

Klick für größere Darstellung dieser urtypisch griechischen Kapelle

Kapelle am Kap Evraiókastro

Wir schauen uns viele interessante Ausgrabungen und Sehenwürdigkeiten an, wobei die schillerndste sicherlich die Kapelle Àgii Apòstoli am Kap Evraiókastro ist. Eine sehr schöne Kapelle im typischen griechischen Stil, direkt daneben die rauschende Brandung des Meeres…. Ein traumhafter Anblick muss man sagen!  

 

Auch sehr interessant: das Antike Theater, gleich in der Nähe der Kapelle gelegen. Was man hier aber sehr negativ anmerken muss: Es gab (jedenfalls zu der Zeit, als wir in Limenas waren) keinen “offiziellen” Eingang in dieses tolle Bauwerk, von dem man später einen traumhaften Blick hinunter in die Stadt Limenas und das Meer hat. Auf welche Art und Weise wir – und auch alle anderen zu dieser Zeit anwesenden Touristen – uns Zutritt verschaffen mussten, ist auf folgendem Bild ersichtlich:

Hindernislauf auf Thassos....

Sei´s drum. Weil wir aber gerade beim negativen sind: Auch einige der vielen Ausgrabungen, die wir uns so angesehen haben, waren sehr ungepflegt.

Klick und durchwandere meterhohes Gras....

Poseidonion?? eher eine Grassteppe....!

Fast nicht zu verstehen, das wäre doch an sich interessant. Aber am sg. Poseidonion (Possidion) beispielsweise war nicht einmal der Ansatz einer Ausgrabung zu erkennen, weil alles von meterhohem Gras zugewachsen war.
 

 

 

 
OK, schnell was trinken auf den Schrecken…. OK, nein – soo schlimm wars auch wieder nicht, aber ich wollte dem griechischen Kaffee noch eine Chance geben. Jener in Potos ist mir noch in “bester” Erinnerung…. das heißt, es kann ja nur besser werden….! Also, niedergelassen in einem kleinen Café neben dem Fotomotiv Nr. 1 in Limenas, dem bekannten Walmdachgebäude am antiken Kriegshafen und bestellt…. OK, erster Schluck…. Resultat: urgl, nie mehr wieder! Gut, dass ein Glas Wasser mitserviert wurde….

Danach schnell zurück zum Auto, die Hitze ist groß und wir brauchen Sonnenschutz. Über eine vermeintliche Abkürzung wollen wir vom Parkplatz am neuen Fährhafen zum Zeus-Hera Tor, jedoch die im Schwab – Buch auf der Karte auf Seite 87 eingezeichnete, im Bogen nach links gekrümmte Straße beim “Neápolis Travel” gibts nicht…. Soll heißen, diesen Weg sollte man meiden, außer man will, so wie wir´s praktiziert haben, einen Spaziergang entlang der stark befahrenen Bundesstraße machen. Wir gelangen dann doch zu unseren Ausgrabungen Zeus – Hera Tor, Silenentor , Tempel des Herkules und Odeon. Stadtkirche von LimenasDie sind auch in etwas besserem Zustand, als das oben angeführte Poseidonion und sehr interessant.
Die Stadtkirche von Limenas schauen wir uns auch noch an und wundern uns darüber, dass sie eine ganz andere Fassade hat, als das Foto im Schwab-Buch auf Seite 93. Danach noch ein Abstecher in die Agora, ehe uns der Hunger packt und wir ein tolles Essen in einer Taverne, direkt unterhalb der Agora serviert bekommen.

 
Dann haben wir genug gesehen von Limenas, nur dem Töpfer Kostas wollen wir noch einen Besuch abstatten. Vorbei an der Kapelle Agios Vassilios erreichen wir dessen Haus und finden eine Tafel an der Einganstür mit den Öffnungszeiten 15:00 bis 17:00 Uhr vor. Wie spät ist es jetzt? 16:50 Uhr, OK – aber keiner da, Tür verschlossen. Schade. Wie wir so gehen, treffen wir direkt am Haus des Töpfers einen Herrn, von dem wir dann annahmen, dass es sich vielleicht um den Töpfer handelt und sprechen ihn an. Der vermeintliche Künstler entpuppt sich dann aber als Urlaubsgast aus Serbien, der nur ein Platzerl zum Baden sucht (das Haus des Töpfers ist direkt am Meer). In gebrochenem Deutsch unterhalten wir uns kurz, wobei wir dann etwas lachen mussten, als er “gefällt es euch?” mit “gefährlich” übersetzte und wir darauf antworteten: “neeeein!”. Im Nachhinein war uns dann klar, warum er ein wenig eigenartig dreinschaute….

Danach aber endgültig Limenas verlassen, wir sehen uns noch den Ort Agios Georgios (fast jede zweite Kapelle heißt übrigens so, habe ich festgestellt!) und Rachoni an. Die Kirche in Rachoni, aus der eine Quelle heraussprudet ist sehr interessant anzusehen.

Hohler Baum in Megálo Kazaviti - Klick für VergrößerungNächste Station dann Megálo Kazaviti: Wir wollen die für diesen Ort bekannten ausgehöhlten Bäume sehen und trinken um sage und schreibe € 2.40 zwei (!) Cola in diesem sehr netten Dörfchen. Apostelkirche in Megálo KazavitiDie im Schwab-Buch beschriebene Apostelkirche sehe ich mir auch noch an, die hat schon fast ein wenig etwas unheimliches an sich. Leider verschlossen, wie fast alle Kapellen. Aber das Fenster an der linken Vorderseite ist offen und strecke die Hand rein, für zumindest ein Foto….

 

 

Letzte Station für heute, obwohl meine Freundin schon protestiert: Kallirachi
Enge Gassen überall erinnern schon fast an Venedig, nur viel steiler ist´s. Klar, ist ja auch ein Bergdorf. Die Einheimischen mustern uns ein wenig…. Sieht so aus, als komme da nicht oft jemand fremder daher.

Dann wars aber genug für heute. Zurück ins Hotel “Alexandra Beach ****”, Abendessen bei “unserem” Kellner Christos, der uns mittlerweile schon beim Tisch suchen abfängt und uns gleich einen freien Platz in “seinem Revier” anbietet.
Danach noch ein Drink an der Bar und ab in die Heia….

nützliche Links:
meine Fotos vom Thassos-Urlaub (auf flickr)
Wikipedia – Infos Thassos
Buch “Thassos & Samothraki”, Antje u. Gunther Schwab - Michael Müller Verlag

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