Artikel getaggt mit ‘Alexandra Beach’

Sonntag, 1. Juni 2008

Thassos 08, erster Tag – der Hinflug

Sonntag, 25.5.2008
Um 4:15 Uhr Ankunft in der Schalterhalle vom Flughafen MUC. OK soweit. Dann aber….: MILLIONEN von Menschen, die offensichtlich auch nichts anderes im Kopf haben, als ausgerechnet mit unserer Air-Berlin zu fliegen. Tja…. Stellt man sich also hinten brav an, eine Schlange, die sich 4x windet und dahinter noch gut und gern 20m darüberhinaus steht! Geht dann aber doch schnell muss man sagen, die Mädels am Schalter arbeiteten flott! Zack, rein in den Flieger und ab nach Hellas.
Das schlimme an Griechenland ist ja folgendes: kaum dass du überhaupt den Boden richtig berührt hat, bist du schon eine Stunde gealtert! Uhr vorstellen, OK. Wir landen am kleinen Flughafen von Kavala, der sich dafür den Namen eines ganz Großen zugelegt hat: “Alexander der Große”! Alles klappt bestens, Gepäck da, Freundin auch noch da, was will man mehr? Nix wie rein in den Bus, kurze Fahrt nach Keramoti, ein nettes kleines Hafenstädtchen.

Klick und schau die die Karte genauer an

Landkarte Flughafen - Hafen - Thassos

Die “Thassos VI”, die einzige wetterfeste Fähre, wartet schon auf uns. Autos fahren rein und raus, unter anderem zwei LKWs, beladen mit dem schönen, schneeweißen thassiotischen Marmor, der gern bis nach Italien geliefert wird.
Übrigens: Auf der Fahrt zum Hafen erlebten wir interessante Eindrücke griechischer Landwirtschaft, nämlich Reisfelder und Kiwiplantagen, kein Scherz!
Möwen auf Fischjagd

Auf der Fähre dann der erste richtige Ägäiseindruck: Schönes, klares Wasser und hunderte von Möwen, die ein bizarres Naturschauspiel boten: In riesigen Schwärmen flogen sie nur vielleicht 20cm über der Wasseroberfläche neben dem Schiff mit, drehten ab und kehten wieder von hinten kommend zurück. Es dauerte eine halbe Stunde, bis ich mitbekam, was da abgeht: Das Schiff wirbelte Fische an die Oberfläche und das war anscheinend das Frühstück der Möwen….

 

Dann Ankunft in Limenas, oder auch Thassos-Stadt. Noch nicht viel gesehen, gleich in den Bus, der mit uns per Schiff unterwegs war und dann weiter nach Potos ins “Alexandra Beach ****”.
Die Ankunft im Hotel war schon sehr angenehm. Freundlich und zuvorkommend bei der Reception, Kofferträger bis ins Reich der nächsten sieben Tage. Im Spa-Trakt untergebracht, tolles, großes Zimmer mit Terrasse, Klima und Mückenvorhang (sehr wichtig!).
Blick vom Strandrestaurant zum MeerGleich weiter zum hoteleigenen Strand…. ebenfalls traumhaft schön! Gemütlich, Liegen gratis, Volleyballnetz, Sand mit ganz feinen bunten Steinchen durchsetzt, Felsen, Bäume, eine schöne Strandtaverne und: …. die grüne Ägäis mit klarem Wasser! Allerdings: jede Menge Seeigel! Deshalb Strandschuhe unumgänglich! OK, am Abend dann kaufen, beim Spaziergang nach Potos….

Abendessen: Buffet gibts, Kellner sehr zuvorkommend, Essen ausgezeichnet, für jeden etwas dabei und es wird reichlich nachgefüllt. Wichtig: Herren müssen eine lange Hose tragen, darauf wird schon vor dem Restaurant hingewiesen.
Danach ein kleiner Abstecher nach Potos, nur ca 10 Gehminuten. Vorbei an den Geschäftchen, wie man sie schon aus Italien kennt, schnell Strandschuhe gekauft, die nur die Hälfte von denen im Hotelshop kosteten und noch auf ein Bier zu den Strandbars. Vorher noch schnell einen griechischen Kaffee probiert – muss man ja schließlich! Muss man?? …. uuuaaahh, da fallen einem ja die Haare aus, nein das war nix – ist der überall so schrecklich?? Wurscht…. Die Bars sind schön, nett zum sitzen, aber es ist ziemlich laut, da jeder den Sound aufdreht. Vier verschiedene Rhythmen innerhalb von gerade 100m ist fast ein wenig zu viel….
Dann heim ins Zimmer. Im Bad klemmt die Duschtür, Mist! Gleich gemeldet, die Tante an der Reception sagt, wird sofort morgen in der Früh gemacht. schaunmermal….

Sonntag, 1. Juni 2008

Thassos 08, ein reiner Faulenzertag

Mittwoch, 28.5.2008
Heute ist nur angesagt: Essen und Strand. Sofort nach dem Frühstück runter zum Wasser, bei erneut traumhaftem Wetter. Sicher min. 3 Stunden mit Schnorcheln verbracht, weils hier wirklich einiges zu sehen gibt unter Wasser.

Im Speisesaal herrscht freie Platzwahl. Nachdem wir gestern einen wirklich besonders freundlichen und aufmerksamen Kellner hatten, nämlich Christos, nehmen wir uns heute gerne wieder einen Platz in seinem Bereich.....Hellas pur

Nach einer Partie Canasta auf der gemütlichen Zimmerterrasse fallen wir, müde vom Nichtstun, ins Bett….

Wikipedia – Infos Thassos

Buch “Thassos & Samothraki”, Antje u. Gunther Schwab - Michael Müller Verlag

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Sonntag, 1. Juni 2008

Thassos 08, der erste der beiden großen Ausflugstage mit dem Mietwagen

Donnerstag, 29.5.2008
Heute starker Wind, jedoch herrliches Wetter mit blauem Himmel und wieder sehr heiß. Wir bekommen “unser” Auto, ein nettes rotes kleines “Chevrolet Matiz” von Europcar um nur € 88,- für zwei Tage, gebucht über TUI in unserem Hotel “Alexandra Beach ****”.
Und es geht gleich los, Abfahrt in westlicher Richtung nach Limenas, bzw. Thassos – Stadt, der Inselhauptstadt im Norden – da wo wir schon mit der Fähre bei der Ankunft angelegt haben.

Klick für größere Darstellung dieser urtypisch griechischen Kapelle

Kapelle am Kap Evraiókastro

Wir schauen uns viele interessante Ausgrabungen und Sehenwürdigkeiten an, wobei die schillerndste sicherlich die Kapelle Àgii Apòstoli am Kap Evraiókastro ist. Eine sehr schöne Kapelle im typischen griechischen Stil, direkt daneben die rauschende Brandung des Meeres…. Ein traumhafter Anblick muss man sagen!  

 

Auch sehr interessant: das Antike Theater, gleich in der Nähe der Kapelle gelegen. Was man hier aber sehr negativ anmerken muss: Es gab (jedenfalls zu der Zeit, als wir in Limenas waren) keinen “offiziellen” Eingang in dieses tolle Bauwerk, von dem man später einen traumhaften Blick hinunter in die Stadt Limenas und das Meer hat. Auf welche Art und Weise wir – und auch alle anderen zu dieser Zeit anwesenden Touristen – uns Zutritt verschaffen mussten, ist auf folgendem Bild ersichtlich:

Hindernislauf auf Thassos....

Sei´s drum. Weil wir aber gerade beim negativen sind: Auch einige der vielen Ausgrabungen, die wir uns so angesehen haben, waren sehr ungepflegt.

Klick und durchwandere meterhohes Gras....

Poseidonion?? eher eine Grassteppe....!

Fast nicht zu verstehen, das wäre doch an sich interessant. Aber am sg. Poseidonion (Possidion) beispielsweise war nicht einmal der Ansatz einer Ausgrabung zu erkennen, weil alles von meterhohem Gras zugewachsen war.
 

 

 

 
OK, schnell was trinken auf den Schrecken…. OK, nein – soo schlimm wars auch wieder nicht, aber ich wollte dem griechischen Kaffee noch eine Chance geben. Jener in Potos ist mir noch in “bester” Erinnerung…. das heißt, es kann ja nur besser werden….! Also, niedergelassen in einem kleinen Café neben dem Fotomotiv Nr. 1 in Limenas, dem bekannten Walmdachgebäude am antiken Kriegshafen und bestellt…. OK, erster Schluck…. Resultat: urgl, nie mehr wieder! Gut, dass ein Glas Wasser mitserviert wurde….

Danach schnell zurück zum Auto, die Hitze ist groß und wir brauchen Sonnenschutz. Über eine vermeintliche Abkürzung wollen wir vom Parkplatz am neuen Fährhafen zum Zeus-Hera Tor, jedoch die im Schwab – Buch auf der Karte auf Seite 87 eingezeichnete, im Bogen nach links gekrümmte Straße beim “Neápolis Travel” gibts nicht…. Soll heißen, diesen Weg sollte man meiden, außer man will, so wie wir´s praktiziert haben, einen Spaziergang entlang der stark befahrenen Bundesstraße machen. Wir gelangen dann doch zu unseren Ausgrabungen Zeus – Hera Tor, Silenentor , Tempel des Herkules und Odeon. Stadtkirche von LimenasDie sind auch in etwas besserem Zustand, als das oben angeführte Poseidonion und sehr interessant.
Die Stadtkirche von Limenas schauen wir uns auch noch an und wundern uns darüber, dass sie eine ganz andere Fassade hat, als das Foto im Schwab-Buch auf Seite 93. Danach noch ein Abstecher in die Agora, ehe uns der Hunger packt und wir ein tolles Essen in einer Taverne, direkt unterhalb der Agora serviert bekommen.

 
Dann haben wir genug gesehen von Limenas, nur dem Töpfer Kostas wollen wir noch einen Besuch abstatten. Vorbei an der Kapelle Agios Vassilios erreichen wir dessen Haus und finden eine Tafel an der Einganstür mit den Öffnungszeiten 15:00 bis 17:00 Uhr vor. Wie spät ist es jetzt? 16:50 Uhr, OK – aber keiner da, Tür verschlossen. Schade. Wie wir so gehen, treffen wir direkt am Haus des Töpfers einen Herrn, von dem wir dann annahmen, dass es sich vielleicht um den Töpfer handelt und sprechen ihn an. Der vermeintliche Künstler entpuppt sich dann aber als Urlaubsgast aus Serbien, der nur ein Platzerl zum Baden sucht (das Haus des Töpfers ist direkt am Meer). In gebrochenem Deutsch unterhalten wir uns kurz, wobei wir dann etwas lachen mussten, als er “gefällt es euch?” mit “gefährlich” übersetzte und wir darauf antworteten: “neeeein!”. Im Nachhinein war uns dann klar, warum er ein wenig eigenartig dreinschaute….

Danach aber endgültig Limenas verlassen, wir sehen uns noch den Ort Agios Georgios (fast jede zweite Kapelle heißt übrigens so, habe ich festgestellt!) und Rachoni an. Die Kirche in Rachoni, aus der eine Quelle heraussprudet ist sehr interessant anzusehen.

Hohler Baum in Megálo Kazaviti - Klick für VergrößerungNächste Station dann Megálo Kazaviti: Wir wollen die für diesen Ort bekannten ausgehöhlten Bäume sehen und trinken um sage und schreibe € 2.40 zwei (!) Cola in diesem sehr netten Dörfchen. Apostelkirche in Megálo KazavitiDie im Schwab-Buch beschriebene Apostelkirche sehe ich mir auch noch an, die hat schon fast ein wenig etwas unheimliches an sich. Leider verschlossen, wie fast alle Kapellen. Aber das Fenster an der linken Vorderseite ist offen und strecke die Hand rein, für zumindest ein Foto….

 

 

Letzte Station für heute, obwohl meine Freundin schon protestiert: Kallirachi
Enge Gassen überall erinnern schon fast an Venedig, nur viel steiler ist´s. Klar, ist ja auch ein Bergdorf. Die Einheimischen mustern uns ein wenig…. Sieht so aus, als komme da nicht oft jemand fremder daher.

Dann wars aber genug für heute. Zurück ins Hotel “Alexandra Beach ****”, Abendessen bei “unserem” Kellner Christos, der uns mittlerweile schon beim Tisch suchen abfängt und uns gleich einen freien Platz in “seinem Revier” anbietet.
Danach noch ein Drink an der Bar und ab in die Heia….

nützliche Links:
meine Fotos vom Thassos-Urlaub (auf flickr)
Wikipedia – Infos Thassos
Buch “Thassos & Samothraki”, Antje u. Gunther Schwab - Michael Müller Verlag

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Sonntag, 1. Juni 2008

Thassos 08, der letzte Tag auf der Insel….

Samstag, 31.5.2008
Schneller gekommen, als gedacht…. Aber das ist ja immer so im Urlaub, speziell wenns einem gefällt…. Und es hat gefallen, wirklich! Alles total super….

Oder….? OK, das einzige vielleicht: Etwas gibt´s da doch, was mich aufregt: Jeden Tag, aber wirklich ausnahmslos jeden Tag ist die verdammte Zimmertür im Hotel nach dem Reinigungsdienst unversperrt. OK OK, ist zwar kein Türdrücker dran, also einfach reinspazieren und meine Unterhosen einfach so mitnehmen kann man nicht. Aber warum zum Kuckuck sperrt die Putztante nicht die Tür ab? Einmal war sogar die Terrassentür offen! Zettel geschrieben am nächsten Tag, nützte nix…. Hm, kann nicht Englisch wahrscheinlich, also aufgezeichnet – bitte Türe schließen…. das hat dann sogar funktioniert. Aber nur bei der Terrassentür, nicht bei der Zimmertür.
War aber echt der einzige Kritikpunkt, sonst wars top! Absolut empfehlenswert!

Klick für noch bessere Aussicht

Felsen am Hotelstrand

Also, letztes Mal zum Frühstück, morgens gehts ja schon in aller Früh wieder los, zur Rückreise…. Gleich danach zum Hotelstrand. Gleich wieder ein wenig geschnorchelt, zum letzten Mal. Das Schnorcheln ist ja am Vormittag noch besser als am Nachmittag, da kann man noch viel mehr sehen, weils Wasser einfach noch klarer ist. So war´s dann auch, viele Fische, unter anderem sogar ein richtiger Tintenfisch, der sich immer unter einem Felsen versteckt hat.

Klick für einen Sprung ins Wasser!

herrliche, grüne Ägäis

Mittags dann auf ein Bier ins Strandresti, dann wieder runter zum Strand und noch schnell ein paar dieser schönen, bunten Steinchen eingepackt. Andenken halt.
Ein kleiner Spaziergang noch in westliche Richtung, hinüber zu den Felsen am Strand, von denen man einen schönen Blick bis hinüber zum Metallia-Strand von Limenas hat. Dort, wo sich die Sortieranlage des ehemaligen Erzabbaues befindet.

Dann war´s soweit. Ab zum Abendessen. Aus, Ende. Verabschiedet von der herrlichen Ägäis, hoffentlich bald wieder – und auf Wiederseh´n….
Beim Abendessen war heut kein Platz beim Kellner Christos frei, wir sitzen bei jemand anderem im Bereich. Dennoch natürlich alles bestens, die Behandlung im Hotel ist ja wirklich 1A.

Am Abend schnell noch auf ein Bier nach Potos zu den vielen Tavernen, dann schweren Herzens Koffer packen. OK, das war´s dann endgültig….
Gute Nacht!

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